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Kurzfristige Stellenausschreibung: Mitarbeiter:in in einem Dokumentations- und Beratungsprojekt für antisemitische Vorfälle in Mecklenburg- Vorpommern

vom 17. Mai 2021 in Kategorie: Allgemein, Pressemitteilung

Gesucht wird ein:e Mitarbeiter:in ab 15.06.2021 mit einem Umfang von 20 Stunden pro Woche.
Die Stelle ist zunächst bis zum 31.12.2021 befristet. Eine Weiterbeschäftigung darüber hinaus ist abhängig von den Förderinstitutionen bis 2024 möglich.
Die Vergütung erfolgt gemäß TVL 10. Arbeitsort ist Rostock

Aufgabengebiet
• Landesweite Recherche, Verifizierung und Dokumentation antisemitischer Vorfälle
• Erstberatung bzw. Verweisberatung von Ratsuchenden
• Enge Zusammenarbeit und Kooperation mit den jüdischen Gemeinden und weiteren relevanten jüdischen und nicht- jüdischen Institutionen
• Aufbau und kontinuierliche Auswertung eines Online- Meldeportals
• Aufbau und Pflege eines Kooperationsnetzwerkes zur vertieften, regionalen Recherche antisemitischer Vorfälle
• Onlinerecherche und Auswertung thematisch relevanter (Print-)Medien
• Thematische Zusammenarbeit und fachlicher Austausch mit staatlichen Stellen
• Enge Zusammenarbeit mit vergleichbaren Einrichtungen in anderen Bundesländern
• Projektbezogene Öffentlichkeitsarbeit und Verfassen von Lagebildern
• Organisation von bzw. Teilnahme an Informationsveranstaltungen
• Grundlage der Arbeit der zukünftigen Dokumentations- und Beratungsstelle für antisemitische Vorfälle ist die Arbeitsdefinition Antisemitismus der International Holocaust Remembrance Alliance sowie die Arbeitsdefinition zur Leugnung und Verharmlosung des Holocaust der IHRA

Voraussetzungen
• Abgeschlossenes Hochschulstudium, vorzugsweise in den Bereichen Politikwissenschaften, Sozialwissenschaften, Journalismus, Soziale Arbeit,Kulturwissenschaften
• Fundierte Kenntnisse antisemitischer Ideologeme, aktueller Ausdrucksweisen und Debatten,
• Analysefähigkeit komplexer Sachverhalte, strategisches Denken und eine ausgeprägte Schreibkompetenz
• Erfahrungen im Umgang mit Betroffenen von Antisemitismus, Rassismus oder anderer rechter Ideologieelemente
• Erfahrungen und Kompetenzen in der Gesprächsführung und Motivationvon unterschiedlichen Akteur:innen

• EDV-Kenntnisse, Internetanwendung
• Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Empathie
• Fähigkeit zu eigenverantwortlichem und strukturiertem Arbeiten

Zusätzlich von Vorteil
• Verhandlungs- und Schreibfähigkeit in relevanten Sprachen wie z.B. Russisch und/oder Hebräisch
• Fahrerlaubnis Klasse B
• Erfahrung mit Öffentlichkeitsarbeit (Verfassen von Pressemitteilungen und Artikeln, Konzipieren und Halten von Vorträgen)
• Themenbezogene regionale Verankerung, politisches Engagement
• Social-Media-Kenntnisse
• Zeitliche Flexibilität

Wir bieten
• Arbeit in einem interessanten und gesellschaftspolitisch verantwortungsvollen Tätigkeitsfeld
• Supervision, kollegiale Beratung
• Fachliche Weiterbildung
• Einbindung in ein motiviertes und engagiertes Team
• Partizipative Gestaltung der Arbeit und des Konzepts

Wir möchten besonders Personen aus jüdischen Communities, Personen mit Migrationsgeschichte, Personen of Colour, Schwarze Personen, Personen aus Sinti und Roma Communities und/oder Trans*Inter*NonBinary-Personen ermuntern, sich zu bewerben. Aufgrund der aktuellen Zusammensetzung des Teams sind wir zudem besonders interessiert an der Bewerbung von Frauen*.
Bitte sehen Sie von der Verwendung eines Lichtbildes ab und senden Sie die üblichen Bewerbungsunterlagen bis zum 31.05.2021 oder früher per Mail an west@nulllobbi-mv.de
Für Rückfragen stehen wir gern per Mail unter west@nulllobbi-mv.de sowie telefonisch unter
0381/200 93 77 oder 0170/5282997 zur Verfügung.
Die Bewerbungsgespräche werden im Juni stattfinden. Wir hoffen auf ein persönliches Kennenlernen.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!
Das Team der LOBBI