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Was tun nach einem rechten oder rassistischen Angriff? PDF-Download
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15 (Winter 2019/2020) PDF-Download
Nach rassistischen, antisemitischen, homo-/transfeindlichen und anderen rechtsmotivierten Angriffen bieten wir weiterhin unsere Unterstützung an. Beratungstermine sind unter Einhaltung der geltenden Infektionsschutzmaßnahmen möglich. Wir bitten dafür um eine vorherige telefonische Absprache.
Am Abend des 15. Mai 2002 töten zwei Naziskins den 19-jährigen Klaus Dieter Lehmann in Neubrandenburg. Obwohl die Staatsanwaltschaft die rechte Gesinnung der Täter anerkennt spielt ein mögliches politisches Motiv keine Rolle im Verfahren.
Vier Männer im Alter zwischen 18 und 22 Jahren quälten in der Nacht vom 21. auf den 22. April 2001 den 31-jährigen algerischen Asylsuchenden Mohammed Belhadj stundenlang und erschlagen ihn schließlich mit einem Stein am Ufer des Zarrenthiner Kiessees.
Niveau rechter Gewalt bleibt hoch – wieder Angriffe auf Minderjährige, auch in der Schule – Hauptmotiv bleibt Rassismus
Bereits am 27. Januar 2020 fiel am Amtsgericht Rostock das Urteil gegen einen 18 Jährigen Mann. Er hatte im Dezember 2018 im Rostocker Stadtteil Lütten Klein einen Familienvater rassistisch beleidigt und anschließend mit einem Zimmermannshammer so schwer verletzt, dass dieser stationär behandelt werden musste. Außerdem musste sich der Angeklagte wegen einer weiteren Körperverletzung verantworten.