Chronologie
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Neubrandenburg
In der Neubrandenburger Oststadt werden mehrere linke Jugendliche von zwei rechten Tätern angegriffen. Dabei drücken die Angreifer einen Jugendlichen an einen Stromkasten, halten ihm ein Messer an den Hals, schlagen ihn und spucken ihm mehrmals ins Gesicht. Sein zur Hilfe eilender Freund wird mit einer Eisenstange angegriffen.
Demmin
Zwei Jugendliche werden in Demmin von einer Gruppe Rechter beleidigt und von den mit Holzknüppeln Bewaffneten gejagt.
Ludwigslust
Am Rand des Lindenfests werden vier Afrikaner von mehreren Angehörigen der rechten Szene angegriffen und geschlagen
Grevesmühlen
In Grevesmühlen wird ein Rechter verurteilt. Er hatte im Juni 2004 in einem griechischen Restaurant randaliert und volksverhetzende Parolen gegenüber einem Behinderten gerufen.
Grimmen
Im Grimmener Naturbad überfallen 12 stadtbekannte rechte Schläger ein Zeltlager einer 10. Klasse. Die Angreifer sind vermummt und mit Baseballschlägern bewaffnet. Sie schlagen auf einen Schüler ein und verletzen in so, dass er ambulant behandelt werden muss. Die anderen Schüler können sich vor den Angreifern in Sicherheit bringen. Die Polizei geht von einem geplanten Überfall aus.
Grimmen
Nachdem Rechte erfolglos versuchen eine Sitzung im Rathaus, die sich mit Rechtsextremismus in Grimmen beschäftigt, aufzusuchen und zu stören, halten sie sich vor dem Gebäude auf und warten auf die TeilnehmerInnen der Veranstaltung. Als diese das Rathaus verlassen, werden sie wiederum gezielt fotografiert. Der anwesende Leiter der Grimmener Polizei sieht keinen Handlungsbedarf. Zwei Tage später veröffentlicht das rechte “Störtebekernetz” das Bild eines Anwesenden.
Grimmen
In der Kreisstadt stören mehrere Rechte eine Veranstaltung der PDS zum Thema Rechtsextremismus. Nachdem sie die Veranstaltung verlassen haben, fotografieren sie gezielt TeilnehmerInnen der Veranstaltung. Dabei kommt es auch zu Drohungen.
Ueckermünde
Wegen Nötigung und Körperverletzung wird ein Teilnehmer des rechten Aufmarsches vom 03. Juli 2004 in Ueckermünde gerichtlich verwarnt. Außerdem wurden ihm die Zahlung eines Schmerzensgeldes, die Ableistung gemeinnütziger Arbeit und eine zweijährige Bewährungszeit auferlegt. Der Täter hatte aus der Demonstration heraus ein Fotografin verletzt.
Stralsund
In den frühen Morgenstunden sprengen Unbekannte den Briefkasten des Bürgerbüros der Linken im Stadtteil Knieper West. Die Betroffenen gehen von einem rechten Tatmotiv aus und sehen einen Zusammenhang mit der Anschlagsserie in M-V.
Krugsdorf
In Krugsdorf werden zwei Asylbewerber von offensichtlich Rechten u.a. mit “Scheiß Ausländer” beleidigt und mit einem Schraubenzieher verletzt.
