Ehemaliger Geschäftsführer des Rostocker Nazishops
vom 23. April 2008 in Kategorie: Pressemitteilung
Thorsten de Vries wurde heute am Amtsgericht Rostock wegen versuchter Nötigung verurteilt
vom 23. April 2008 in Kategorie: Pressemitteilung
Thorsten de Vries wurde heute am Amtsgericht Rostock wegen versuchter Nötigung verurteilt
Thorsten de Vries wird am Amtsgericht Rostock in erster Instanz wegen versuchter Nötigung verurteilt. Der Hamburger Neonazi und ehemalige Geschäftsführer des rechten Szeneladens “East Coast Corner” hatte im Juni 2007 eine junge Frau, die in unmittelbarer Nähe des Ladens wohnte, wiederholt beleidigt und belästigt. Bei einer Attacke schlug und trat er mehrfach gegen ihr Auto und drohte ihr, dass sie lieber aus Rostock wegziehen solle, da er sie ansonsten “plattmachen” werde.
Unbekannte beschmieren in der Nacht das Greifswalder Rathaus mit einem Hakenkreuz und einem, sich gegen den Bürgermeister richtenden, Schriftzug “Verräter, König köpfen”. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung und des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.
Mehrere Rechte greifen in einem Garagenkomplex drei Polizisten während ihres Einsatzes an und verletzen sie. Die Beamten können durch den Einsatz von Pfefferspray weitere Angriffe abwehren. Mit Hilfe eintreffender Verstärkung werden 19 Männer und 5 Frauen vorläufig festgenommen. Bei der Durchsuchung der Garage beschlagnahmt die Polizei Rechner, diverse Musik CD´s, ein Hitlerbild und eine Hakenkreuzfahne.
Das Amtsgericht Grevesmühlen verurteilt einen Rechten zu einer Geldstrafe. Er war im Mai 2007 in einen Dönerimbiss gestürmt, hatte eine Kasse beschädigt, rassistische Parolen gebrüllt und den Hitlergruß gezeigt.
Nachdem ein Student Greifswalder Neonazis beim Abkratzen antifaschistischer Aufkleber beobachtet und sie daraufhin anspricht, wird er von ihnen tätlich angegriffen.
Unbekannte werfen einen Brandsatz in einen Dönerimbiss. Durch das schnelle Eingreifen eines Anwohners, der das Klirren der Scheibe hört und das Feuer löschen kann, werden größere Schäden verhindert.
Mehrere Personen alarmieren die Polizei, nachdem sie eine verbale Auseinandersetzung wahrnehmen, bei der rassistische Parolen gegrölt werden. Nach ihren Aussagen wird nur durch das couragierte Einschreiten eines jungen Mannes ein körperlicher Angriff auf die Betroffenen verhindert.
In der Nacht werden in der Stadt über 30 mal metergroße Hakenkreuze, die Zahl 88 und SS-Runen gesprüht, unter anderem an einem Dönerimbiss und einer Baracke, in der sich Proberäume alternativer Bands befinden, Zwei Tatverdächtige, eine 19-jährige Neubrandenburgerin und ein 21-jähriger Neubrandenburger werden noch in der Nacht von der Polizei festgenommen.
Vierzehn Rechte stürmen einen Jugendclub in einem Dorf in der Nähe von Lübtheen. Drei der Angreifer schlagen auf zwei Jugendliche mit Baseballschlägern und Schlagringen ein und zerstören einen Großteil des Inventars. Die betroffenen Jugendlichen gehen davon aus, dass es einen Zusammenhang zu einem Vorfall gibt, der sich eine Woche zuvor während eines Osterfeuers im Nachbardorf ereignete. Dort waren einzelne aus ihrer Gruppe von Rechten provoziert worden, gingen einer Auseinandersetzung jedoch aus dem Weg.