21. April 2011 - Grevesmühlen (Nordwestmecklenburg)
In derselben Nacht werden auch am Büro des CDU-Ortsverbandes in Grevesmühlen Fenster mit Steinen beworfen.
- Quelle: Nordkurier
In derselben Nacht werden auch am Büro des CDU-Ortsverbandes in Grevesmühlen Fenster mit Steinen beworfen.
Eine Scheibe des Büros der Bundestagsabgeordneten Martina Bunge (Die Linke) wird in der Nacht zum Donnerstag vermutlich mit Steinen oder mit dem Mast eines Verkehrsschildes beschädigt.
In der Nacht versuchen Unbekannte mit Plastersteinen die Fensterfront des Büros des SPD-Landtagsabgeordneten Jochen Schulte einzuschlagen. Dabei geht die äußere Scheibe der Doppelverglasung zu Bruch. Das Büro war schon mehrfach das Ziel von Anschlägen.
Während einer Feier erscheinen mehrere Rechte und beginnen einen Streit mit BesucherInnen. Im weiteren Verlauf greifen sie mehrere Personen mit Reizgas an und schlagen sie mit Quarzsandhandschuhen. Sie verletzen mindestens zwei Personen. Die alarmierte Polizei kann einen der beiden Täter festnehmen. Als die Beamten wenig später vier weitere stadtbekannte und mit Ketten bewaffnete Neonazis stellen wollen, versuchen diese, sie anzugreifen .
Die Eingangstür des Büros der Linkspartei wird durch Unbekannte mit rechten Parolen, Hakenkreuzen und Runen beschmiert.
Vor, während und nach einem Konzert der alternativen Szene werden mehrere Konzertbesucher_innen von Rechten angegriffen und teilweise verletzt.
Zunächst kommt vor Beginn der Veranstaltung auf dem örtlichen Bahnhof zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen
Anreisende berichten gegenüber dem Veranstalter, dass sie auf dem Weg zum Konzert von Rechten bedroht und geschlagen wurden. Nach Konzertende werden mehrere Konzertbesucher_innen iauf dem Nachhauseweg von mehreren Rechten mit Steinen und Pfefferspray angegriffen.
Eine junge Frau wird von zwei Rechten wegen ihres alternativen Aussehens beschimpft und angegriffen. Sie schlagen ihren Kopf gegen einen Stahlpfeiler. Als sie anschließend am Boden liegt, tritt einer der beiden gegen ihren Kopf.
Eine Frau aus dem Kosovo wird von mehreren Personen rassistisch beschimpft und zusammengeschlagen.
An die Fassade des Wahlkreisbüros der Linken schmieren Unbekannte ein Hakenkreuz und den Schriftzug “Nationaler Sozialismus“. In derselben Nacht werden in der Stadt auch mehrere „Stolpersteine“ beschmiert.
Während eines rechten Aufmarsches wird ein Kameramann des NDR von einem Neonazi beschimpft, geschubst und anschließend mit einem Spray besprüht.