14. Oktober 2006 - Bützow (Landkreis Rostock)
Acht Rechte greifen eine private Feier in einem Kanuklub an und verletzen insgesamt fünf Personen.
- Quelle: SVZ
Acht Rechte greifen eine private Feier in einem Kanuklub an und verletzen insgesamt fünf Personen.
In der Nacht wird ein Pärchen aus einem Auto heraus als “Scheiß Zecken!” beschimpft. Später verlassen mehrere Rechte das Auto und schlagen auf den jungen Mann ein und verletzen ihn am Kopf.
Durch eine Fensterscheibe des Cafes “Kunterbunt” wird eine Bierflasche geworfen. Dabei wird ein Besucher leicht verletzt. Das Cafe war bereits am 15. Mai Ziel eines Angriffs durch rechte Hooligans aus dem Umfeld der “SG Dynamo Schwerin”.
In einer Disco in Schwerin Süd wird ein afrikanischer Asylbewerber von einem Mann angegriffen und im Gesicht verletzt.
Etwa 25 Personen aus dem rechten Spektrum führen in einer Gartenanlage eine unangemeldete Veranstaltung mit Lagerfeuer und Musik durch. Beim Eintreffen der Polizei wird diese mit dem Hitlergruß empfangen. Einige der Teilnehmer gehen mit Stöcken und Reizgas gegen die Beamten vor.
Eine junge Frau wird vor einer Bäckerei von mehreren Rechten wegen ihrer dunklen Hautfarbe rassistisch beschimpft und angespuckt. Ihr Freund will sie schützen und wird von den Rechten attackiert. Er erhält einen Faustschlag ins Gesicht. Anschließend werfen die Angreifer mit Tischen und Stühlen, bis die alarmierte Polizei eintrifft.
Am Rande der Wahlkampffeier der NPD werden zwei Journalisten vom Ordnungsdienst der Partei attackiert. Dabei wird ein Kameramann des NDR verletzt.
Fünf NPD-Anhänger wollen in einem Wahllokal die Stimmenauszählung beobachten. Dabei bedrängen und beschimpfen die angetrunkenen Männer den Wahlvorstand, so dass die Auszählung erst unter Polizeischutz fortgeführt werden kann.
Am Rande einer Demonstration der Kampagne “Keine Stimme den Nazis!” versuchen mit Metallstangen und Fahnenstöcken bewaffnete Wahlkampfhelfer jugendliche AntifaschistInnen anzugreifen. Dabei tut sich NPD Landtagskandidat Thomas Wulff mit Bedrohungen hervor.
Eine Gruppe Rechter stört eine Demonstration der Kampagne “Keine Stimme den Nazis!”. Die Rechten bedrohen und beleidigen mehrere TeilnehmerInnen. Wiederholte Aufforderungen an die Polizei, den Störern Platzverweise zu erteilen, bleiben ohne Ergebnis.