13. September 2023 - Schwaan (Hansestadt Rostock)
Ein von der Partei „Die Linke“ geplantes Festival muss nach rechten Bedrohungen von den Organisator:innen abgesagt werden.
- Quelle: LOBBI
Ein von der Partei „Die Linke“ geplantes Festival muss nach rechten Bedrohungen von den Organisator:innen abgesagt werden.
Ein Mann wird aus einem Club geworfen und schlägt anschließend unvermittelt auf zwei Jugendliche ein. Während der Attacke bespuckt er einen der Jungen und schreit verfassungsfeindliche Parolen mit Bezug zum Nationalsozialismus, beide Geschädigten werden bei dem Angriff verletzt.
Ein Mann wird auf einem Dorffest von einer Gruppe angesprochen und gefragt, was er “hier” zu suchen hätte. Sie schütten dem Mann einen Drink ins Gesicht und schlagen ihn, auch als er schon am Boden liegt. Zudem entreißen die Angreifer ihm persönlich wertvollen Schmuck vom Körper.
Zwei Männer werden auf offener Straße von zwei Angreifern rassistisch beleidigt und von einem der beiden Männern geschlagen. Vor weiteren Angriffen können sie fliehen.
Ein Mann wird bedroht und rassistisch beleidigt. Anschließend schmeißt der Angreifer einen schweren Gegenstand auf ihn und ruft dabei rechte Parolen.
Auf einem Stadtfest schreitet ein 51-Jähriger ein, als er eine Gruppe junger Männer sieht, die eine Frau belästigen. Nachdem er die Männer auffordert, die Belästigung zu unterlassen, wird er von ihnen bedrängt und angepöbelt. Als er daraufhin versucht, sich vom Stadtfest zu entfernen, wird er von der Gruppe verfolgt, zu Fall gebracht und rassistisch beleidigt. Zwei der etwa acht Männer Männer treten auf dem am Boden Liegenden ein, einer von ihnen trug ein blaues Oberteil mit einer großen Weißen „88“ auf dem Rücken, Code in der rechten Szene für die nazionalsozialistische Grußformel „Heil Hitler“.
Zwei junge Männer werden von insgesamt vier Personen rassistisch beleidigt und angegriffen. Sie erhalten Faustschläge ins Gesicht und an den Hinterkopf und werden beide verletzt.
Ein betrunkener Mann beschimpft mehrere Jugendliche, die einen Supermarkt betreten wollen. Dabei skandiert er neonazistische Parolen und zeigt den sogenannten Hitlergruß. Nachdem die alarmierte Polizei bereits am Tatort eingetroffen ist, bedroht der Täter die Betroffenen weiterhin, greift eine Person an und verletzt diese.
Ein junger Mann wird auf einem öffentlichen Platz von einem Fremden angesprochen und rassistisch beleidigt sowie aufgefordert, sein Auto wegzufahren. Als er dem nicht nachkommt tritt der Angreifer mehrfach gegen das Auto und schlägt den Mann. Zwei Passanten können die Situation zwar vorübergehend deeskalieren, als diese sich jedoch entfernen, kommt der Angreifer wieder und schlägt dem Mann, der ihm inzwischen den Rücken zugekehrt hat, von hinten ins Gesicht. Der Betroffene wird dabei erheblich verletzt und muss im Anschluss mehrfach operiert werden.
Ein Mann wird auf dem Grundstück seines Wohnhauses von insgesamt vier Personen angegriffen, die in einem Auto vorfahren. Sie schlagen ihn mit einem Baseballschläger und treten später auf den am Boden liegenden ein, so dass er kurzzeitig das Bewusstsein verliert. Der Betroffene, der stationär in einem Krankenhaus behandelt werden muss, wird während des Angriffs mehrfach rassistisch beleidigt.