15. Januar 2003 - Gadebusch (Nordwestmecklenburg)
Ein Jugendlicher wird von einem bekannten Neonazi aus einer Gruppe heraus geschlagen und getreten. Er erleidet Prellungen und seine Brille geht kaputt.
- Quelle: Lobbi-West
Ein Jugendlicher wird von einem bekannten Neonazi aus einer Gruppe heraus geschlagen und getreten. Er erleidet Prellungen und seine Brille geht kaputt.
Zwei BewohnerInnen der ZAST werden in Boizenburg von zwei polizeibekannten Neonazis beschimpft und angegriffen. Dabei wird eines der Opfer mit einer Krücke geschlagen.
Einer deutsch-türkischen Familie wurde in der Neujahrsnacht das Küchenfenster zertrümmert, die Klingel abgerissen, die Lampen links und rechts der Haustür demoliert und der Briefkasten mit einem Knaller aufgesprengt. Seit 1996 muss die Familie ähnliche Attacken erdulden. Jugendliche beispielsweise stimmen vorm Haus das Deutschlandlied an und strecken den Arm zum Hitlergruß.
Zwei 12 und 13 jährige Mädchen werden von Gleichaltrigen in Greifswald mit einem Messer zum Hitlergruß gezwungen.
19 Jugendliche stören eine Weihnachtsfeier Fazit: die Sozialarbeiterin kündigte das Arbeitsverhältnis vorzeitig – hat erhebliche psych. Probleme durch den Vorfall, kommunale Akteure verleugnen das Problem – die Stadt will kein Aufsehen.
Volksverhetzende Schriftzüge und verfassungsfeindliche Symbole werden an mehreren Gebäuden in Rostock-Reutershagen angebracht.
In Ueckermünde verwüsten 20 bis 25 rechte Jugendliche einen linken Jugendclub und traktieren zwei Anwesende mit Fußtritten und Fäusten.
Prozeßauftakt nach neun Jahren in Schwerin über die Pogrome in Rostock-Lichtenhagen von 1992.
In Altentreptow wurden in einem Jugendclub Einrichtungsgegenstände mit Hakenkreuzen beschmiert und Getränke gestohlen. In der Vergangenheit wurde in den Club mehrfach eingebrochen.
In Bansin wurde eine Geburtstagsfeier durch Rechte gestört. Nach der Verweigerung des Zutritts durch die Feiernden schlugen die Täter eine Scheibe ein. Die Polizei kam trotz mehrmaligen Telefonanrufen erst sehr spät.