27. Februar 2017 - Parchim (Ludwigslust-Parchim)
Zwei syrische Geflüchtete werden von zwei Rechten rassistisch beschimpft und so lange beleidigt, bis es schließlich zu einer Auseinandersetzung kommt.
- Quelle: Polizei
Zwei syrische Geflüchtete werden von zwei Rechten rassistisch beschimpft und so lange beleidigt, bis es schließlich zu einer Auseinandersetzung kommt.
Zwei Männer ziehen, nachdem sie einen Bekannten ausgeraubt haben, durch die Innenstadt. Sie sind mit Schlagstöcken bewaffnet. Als sie auf einen jungen Geflüchteten treffen, beginnen sie ihn ohne weiteres rassistisch zu beleidigen und zu schlagen. Der Betroffene erleidet eine Prellung und zahlreiche Hämatome.
In der Erstaufnahmestelle in Stern-Buchholz wird ein junger Bewohner von einem Wachmann rassistisch beschimpft, gegen eine Wand gedrückt und mit Schlägen bedroht. Bewohner_innen der Einrichtung hatten in der Vergangenheit bereits von Problemen mit einzelnen Mitarbeitern des eingesetzten Sicherheitsunternehmens berichtet.
Ein Mann aus dem Iran wird aufs übelste rassistisch beleidigt und bedroht und letztlich geschlagen.
Ein NPD-Aktivist droht einem jungen Mann damit, ihn umzubringen. Der Neonazi war bereits zuvor an Angriffen auf nicht-rechte Jugendliche im Viertel beteiligt und sprach Drohungen gegen Einzelpersonen aus.
Ein junger Mann aus Syrien wird in seinem Wohnhaus attackiert. Er wird am Hals gepackt und eine Treppe hinunter gestoßen.
Ein Mann wird am Abend in einem Supermarkt zunächst rassistisch beleidigt und dann mehrfach gegen den Kopf geschlagen, so dass er blutet. Nur durch das beherzte eingreifen anderer Kunden des Geschäfts können weitere Verletzungen verhindert werden. Der Täter wird noch vor Ort von der Polizei gestellt. Das rassistische Motiv spielt in den nachfolgenden Ermittlungen keine Rolle.
Am Bahnhof der Barlachstadt werden vier Migranten von Rechten angegriffen und verletzt. Mindestens einer der fünf Angreifer skandiert dabei rassistische Parolen.
In einem Mehrfamilienhaus wird eine syrische Familie durch einen Anwohner über längere Zeit immer wieder rassistisch beleidigt und wiederholt bedroht. Als der Täter schließlich versucht, die Wohnungstür aufzubrechen, sind die Betroffenen so verängstigt, dass sie ihre Wohnung verlassen und für mehrere Monate bei Verwandten wohnen.
In der Silvesternacht wird auf das soziokulturelle Zentrum “Villa Kunterbündnis” ein Anschlag mit Böllern verübt. Die Detonation ist so heftig, dass eine Person, die sich gerade im Eingangsbereich befindet, erheblich verletzt wird.Die Betroffenen gehen erneut von einem rechten Tatmotiv aus.