9. Oktober 2015 - Stralsund (Vorpommern-Rügen)
Während er ein Bekleidungsgeschäft in Stralsund beliefert, wird ein Mann von zwei Personen rassistisch beleidigt und anschließend ins Gesicht geschlagen.
- Quelle: Polizei
Während er ein Bekleidungsgeschäft in Stralsund beliefert, wird ein Mann von zwei Personen rassistisch beleidigt und anschließend ins Gesicht geschlagen.
Vier Frauen aus Syrien und Ägypten werden in einem Geschäft von einem betrunkenen Mann rassistisch beleidigt und ins Gesicht geschlagen. Der Mann war zuvor in das Geschäft gekommen und hatte die Betroffenen des Diebstahls beschuldigt.
Auf ein als Flüchtlingskunterkunft vorgesehenes Gebäude wird ein Buttersäureanschlag verübt. Eine Woche zuvor wurden auf einer Einwohner_innenversammlung “Ängste” geäußert, als die Pläne für die Unterbringung bekannt gegeben wurden.
Auf dem Weg in seine Unterkunft wird ein Geflüchteter aus Eritrea von zwei Männern angesprochen und von einem der beiden ins Gesicht geschlagen.
Sieben Personen greifen eine Notunterkunft für Geflüchtete an. Zunächst randalieren sie am Gebäude, dann bewerfen sie Wachschutzmitarbeiter mit Flaschen und Holzpfosten. Wenige Stunden zuvor hat im Viertel ein Aufmarsch des örtlichen Ablegers von “Deutschland wehrt sich” stattgefunden.
Ein Mann, der mit seinen vier Kindern eine Straßenbahn verlassen will, wird von mehreren Personen rassistisch angepöbelt. Anschließend greifen sie den Familienvater an.
Am Rande eines Aufmarsches der sogenannten MV.Patrioten wird ein Kameramann von Teilnehmer_innen der Versammlung gezielt ins Gesicht geschlagen, die zuvor eine Polizeikette durchbrochen haben.
Aus einer NPD-Kundgebung auf dem Burg Stargarder Marktplatz wirft ein Teilnehmer mit einer brennenden Fackel auf Kinder und Jugendliche, die auf der anderen Straßenseite mit einem Transparent gegen die rechte Ansammlung demonstrieren.
Unbekannte legen in einem leer stehenden Haus Feuer. Wenige Wochen zuvor war auf einer Einwohner_innenversammlung bekannt gegeben worden, dass dort Geflüchtete untergebracht werden sollen.
Am Rande eines Aufmarsches von “Deutschland wehrt sich” werden zwei Journalist_innen von einem angetrunkenen Teilnehmer beleidigt und bedroht. Anschließend schlägt er auf die beiden ein.