5. Juni 2015 - Güstrow (Landkreis Rostock)
Erneut wird das sozio-kulturelle Zentrum “Villa Kunterbündnis” attackiert, Briefkasten und zahlreiche Schilder abgerissen bzw. zerstört.
- Quelle: Lobbi
Erneut wird das sozio-kulturelle Zentrum “Villa Kunterbündnis” attackiert, Briefkasten und zahlreiche Schilder abgerissen bzw. zerstört.
In der Nacht wird ein junger Mann aus Syrien in seiner Wohnung angegriffen und verletzt. Die Täter, mit einem Knüppel bewaffnet, dringen in die Wohnung ein und schlagen auf ihn ein. Der Betroffene fällt in Ohnmacht und erblickt nach dem Aufwachen Blutspuren in der Wohnung. Der 28-Jährige erleidet eine Schnittwunde am Hinterkopf, eine Nasenfraktur und eine Gehirnerschütterung. Bereits im Vorfeld wurde der Betroffene immer wieder vor seinem Wohnhaus rassistisch und homophob beleidigt.
Ein Mann bedroht eine Gruppe Asylsuchender mit einem Messer.
Ein angetrunkener Mann schubst ein Kind aus rassistischen Motiven vom Fahrrad und droht ihm wenig später mit einem Messer.
Etwa 15-20 Neonazis versuchen eine von Flüchtlingen organisierte Kundgebung anzugreifen. Als sich ihnen zahlreiche Teilnehmer_innen der Kundgebung in den Weg stellen, werfen die teilweise vermummten Rechten mit Stühlen.
Am Rande einer Mensaparty der Hochschule kommt es zu einer Auseinandersetzung zwischen einem bekannten Neonazi und einem Gast. Auf seine rechte Gesinnung angesprochen, ringt der Angreifer den Betroffenen zu Boden und versucht ihn zu schlagen. Der Betroffene trägt Prellungen und Schürfwunden davon.
Auf einer Herrentagsparty bepöbeln Rechte mehrere Gäste und greifen sie an. Im weiteren Verlauf kommt es zu einer größeren Auseinandersetzung.
Kinder und Jugendliche aus einer Hamburger Kirchgemeinde werden von Rechten rassistisch beleidigt und bedroht. Eine der Betroffenen muss anschließend wegen eines Schocks im Krankenhaus behandelt werden.
Ein Mann wird von einem Unbekannten rassistisch beleidigt und angegriffen. Bei der folgenden Auseinandersetzung wird er leicht verletzt.
Drei Rechte attackieren einen jungen Mann, weil sie ihn für einen Linken halten. Er wird durch Schläge leicht verletzt.