10. September 2011 - Bergen auf Rügen (Vorpommern-Rügen)
Ein Wahlkampfhelfer der Grünen wird zunächst von zwei Neonazis angesprochen und dann beleidigt und geschlagen
- Quelle: LOBBI
Ein Wahlkampfhelfer der Grünen wird zunächst von zwei Neonazis angesprochen und dann beleidigt und geschlagen
Ein Jugendlicher wird von mehreren Rechten gejagt und angegriffen. Sie schlagen gegen seinen Kopf und gegen seinen Oberkörper und drohen ihm, dass sie ihn umbringen werden. Er hatte sich geweigert,ihrer Gruppe beizutreten.
Rechte treten die Wohnungstür eines Jugendlichen ein und bedrohen ihn. Sie hatten einige Wochen zuvor bereits dessen Briefkasten gesprengt.
Rechte zerschlagen die Scheiben am Auto eines SPD Wahlhelfers, den sie zuvor bereits bedroht und beleidigt hatten. Außerdem werfen sie an einem Haus, das sie für sein Wohnhaus halten, mehrere Scheiben ein. Nur durch Zufall schlafen in dem Zimmer, in dem die Steine landen, in dieser Nacht keine Kinder.
Erneut wird ein alternatives Wohn- und Kulturprojekt Ziel eines Anschlags. Dieses Mal werden an einem vor der Tür parkenden Auto mehrere Scheiben eingeschlagen.
Rechte sprengen einen Briefkasten an einem alternativen Wohnprojekt.
Vor dem Eingang eines Asylbewerberheims, werden 3 junge Männer aus dem Iran von einer Gruppe von etwa 15 Personen angegriffen und so erheblich verletzt, dass sie im Krankenhaus behandelt werden müssen. Zumindest einige der Angreifer scheinen dem örtlichen Rockerclub “Schwarze Schar” zuzuordnen zu sein, der als zumindest rechtsoffen gilt.
In der Nacht zum Donnerstag werden zwei linke Jugendliche vion drei Rechten geschlagen und mit Reizgas besprüht.
Bei zwei Autos wurden nach Polizeiangaben die Radbefestigungen teilweise gelöst und in die Motorhaube eines Wagens ein Hakenkreuz geritzt. Die Autos standen an der Bundesstraße 104, der
Schaden sei am Montag entdeckt worden. Der Staatsschutz ermittelt.
In der Nacht zum Sonntag wird ein 24-Jähriger von einem Rechten angegriffen und verletzt. Der Betroffene bemerkte beim Verlassen einer Diskothek vier Rechte vor dem Eingang welche Sprüche wie „Scheiß Zecken“ und ähnliches fallen lassen. Im Glauben, dass er einer der „Ihren“ sei fordern sie den später Geschädigten auf, sich zu ihnen zu gesellen. Als dieser mit der Begründung ablehnt, dass er eine antifaschistische Einstellung habe schlägt ihm einer der Rechten unvermittelt mit der Faust ins Gesicht. Dabei verliert dieser einen Zahn, drei weitere brechen an beziehungsweise ab. Der Betroffene muss sich auf Grund der Verletzungen in ärztliche Behandlung begeben.