1. März 2011 - Anklam (Vorpommern-Greifswald)
Ein Asia-Imbiss wird von Unbekannten mit dem Schriftzug “Existenzen Zerstörer” beschmiert.
- Quelle: LOBBI
Ein Asia-Imbiss wird von Unbekannten mit dem Schriftzug “Existenzen Zerstörer” beschmiert.
Mehrere nichtrechte Jugendliche erhalten Drohbriefe. In diesen sind sie mit Foto abgebildet, werden massiv bedroht, beleidigt und aufgefordert, die Stadt zu verlassen. Der Staatsschutz ermittelt und befragt auch zahlreiche andere Personen, die in der Stadt gegen rechts aktiv sind und auf einer sogenannten “schwarzen Liste” stehen sollen.
In der Hansestadt werden an einem Kleinbus eines vermeintlich linken Besitzers Scheiben und Reifen beschädigt. Auf einer studentischen Internetseite wird in einem Beitrag davon ausgegangen, dass es sich um einen rechten Anschlag handelt.
Auf das Haus einer Kommune werden mehrere mit Gips gefüllte Flaschen geworfen. Die Bewohner_innen gehen von einer rechts motivierten Tat aus, da sie etwa zwei Wochen zuvor bei einer öffentlichen Aktion vor dem Gnoiner Rathaus von örtlichen Rechten fotografiert und beobachtet wurden.
Auf die Kulturbörse wird ein Anschlag verübt.
Das Restaurant und der PKW einer Familie aus dem Irak wird großflächig mit rassistischen Parolen beschmiert. Die Familie war in der Vergangenheit schon mehrfach mit vergleichbaren Attacken konfrontiert.
Während der Fight-Night schlagen Anhänger der rechten Szene einem NDR-Journalisten das Mikrofon aus der Hand und verpassen ihm einen Rempler in den Bauch. Auslöser waren Presseberechte in denen über Verbindungen zweier Kämpfern zur rechten Szene berichtet wurde.
Auch das Bürgerbüro der CDU wird mit Hakenkreuzen und neonazistischen Parolen beschmiert.
Unbekannte schmieren rechte Parolen an das Bürgerbüro der LINKEN. Die Betroffenen sehen einen möglichen Zusammenhang zur Inhaftierung eines bekannten Neonazis aus der Region.
In den frühen Morgenstunden werden mindestens vier Steine gegen Fenster und Fassade des Internationale Kultur und Wohnprojekt geworfen, wodurch
die Fenster, die Fensterrahmen und die Fassade beschädigt werden. Die Bewohner_innen gehen von einem rechten Angriff aus, da das IKuWO in der Vergangenheit des öfteren Ziel derartiger Anschläge war.