29. Juni 2024 - Rostock (Hansestadt Rostock)
Eine syrische Frau wird im öffentlichen Raum durch einen Mann betatscht. Sie erhält Unterstützung durch eine Zeugin.
- Quelle: Polizei
Eine syrische Frau wird im öffentlichen Raum durch einen Mann betatscht. Sie erhält Unterstützung durch eine Zeugin.
Eine Gruppe Männer brüllt nach dem Eröffnungsspiel der Fußballeuropameisterschaft beim Public Viewing rechte Parolen und droht einem Zeugen, der sie darauf anspricht, Schläge an.
Ein Jugendlicher attackiert eine Schülerin körperlich. Er beleidigt sie rassistisch, bedroht ihre Familie und bezeichnet sich selbst als „Nazi“.
An einer Haltestelle wird ein Mann von einem anderen rassistisch beleidigt und mit einem Messer bedroht.
Von seinem Balkon aus wirft ein Mann mehrere Bengalfackeln in Richtung einer Gruppe von Männern, weil er sie für nicht-deutsch hält.
An einer Haltestelle wird ein nicht-deutscher Mann von einem Paar angefeindet. Der Mann schlägt ihn und wirft ihn zu Boden. Anschließend beleidigt er ihn rassistisch.
Zwei Männer werden von einem Täter rassistisch beleidigt, mit einer Schreckschusswaffe bedroht und niedergeschlagen.
Ein wohnungsloser Mann wird aus einer Gruppe von bis zu 30 Jugendlichen über eine Straße getrieben und dabei immer wieder geschlagen und getreten. Erst das Eingreifen einer Passantin beendet die Tortur.
Eine Gruppe von Männern reißt Wahlplakate ab und als sie von der zufällig vorbeilaufenden Kandidatin konfrontiert werden, beleidigen sie diese rassistisch und bedrohen sie.
Beim Aufhängen von Wahlplakaten werden zwei Personen von einem Mann mit einem Messer bedroht.
An einer Schule wird ein Jugendlicher rassistisch beleidigt, bedroht und geschubst.
Ein Jugendlicher wird über einen längeren Zeitraum von Mitschülern per Telefon rassistisch und homofeindlich beleidigt und bedroht.
Ein Mann wird auf offener Straße von einem Paar angesprochen, rassistisch beleidigt und bedroht. Das Paar schlägt und tritt zudem nach dem Mann.
Eine Gruppe von fünf Männern attackiert eine Person in einem öffentlichen Verkehrsmittel erst mit queerfeindlichen Beleidigungen, ehe sie zuschlagen und treten.
Im Eingangsbereich einer Freizeiteinrichtung trifft eine Frau auf mehrere Kinder. Die Erwachsene fordert sie auf ihre Kopftücher abzulegen, da sie hier in Deutschland seien. Daraus entwickelt sich eine Schubserei in deren Folge die Frau einem der Kinder an den Haaren reißt, welches infolge der Situation eine Panikattacke erleidet.
Eine Jugendliche sitzt mit Freund:innen auf einer Bank in der Nähe der Schule als drei Jungs vorbeikommen und anfangen sie mit Lebensmitteln zu bewerfen. Als die Jugendliche sich wehren will wirft einer der Jungs seinen Rucksack nach ihr, wodurch sie stürzt und sich an der Hand verletzt. Als sie aufstehen will, stößt der Junge sie wieder zu Boden und beleidigt sie rassistisch und sexistisch.
Ein Mann weigert sich bei einer Fahrkartenkontrolle sein Ticket vorzuzeigen, da der Kontrolleur kein Deutscher sei. Im weiteren Verlauf der Kontrolle schlägt er dem Kontrolleur auf dem Arm. Auch der herbei gerufenen Polizei gegenüber äußerte er sich rassistisch.
Zwei Männer werden auf offener Straße von zwei Angreifern rassistisch beleidigt und von einem der beiden Männern geschlagen. Vor weiteren Angriffen können sie fliehen.
Ein junger Mann wird auf einem öffentlichen Platz von einem Fremden angesprochen und rassistisch beleidigt sowie aufgefordert, sein Auto wegzufahren. Als er dem nicht nachkommt tritt der Angreifer mehrfach gegen das Auto und schlägt den Mann. Zwei Passanten können die Situation zwar vorübergehend deeskalieren, als diese sich jedoch entfernen, kommt der Angreifer wieder und schlägt dem Mann, der ihm inzwischen den Rücken zugekehrt hat, von hinten ins Gesicht. Der Betroffene wird dabei erheblich verletzt und muss im Anschluss mehrfach operiert werden.
Ein Jugendlicher wird nach dem Verlassen der Straßenbahn von zwei Erwachsenen verfolgt, mehrfach rassistisch beleidigt und getreten. Er kann den Männern entkommen, die ihn bis zu seinem Wohnhaus verfolgen.
Drei Fahrgäste einer Straßenbahn äußern sich rassistisch, danach schubsen sie einen syrischen Fahrgast und schlagen diesem ins Gesicht. Als die Polizei eine Anzeige aufnimmt, tätigen sie volksverhetzende Aussagen.
Ein Mann beleidigt einen anderen rassistisch und versucht ihn zu schlagen. Die Polizei nimmt eine Anzeige auf und erteilt ihm einen Platzverweis. Trotzdem sucht der Angreifer kurze Zeit später wieder den selben Mann auf, schlägt ihm ins Gesicht und wiederholt die rassistischen Beleidigungen mehrfach. Als die Polizei erneut dazu kommt, leistet er Widerstand.
Eine Schwarze Frau wird beim Einsteigen in die Straßenbahn rassistisch beleidigt und von einem Mann mit Gewalt wieder aus der Bahn gedrängt.
Am Rande eines Aufmarschs gegen die Pandemiebekämpfungsmaßnahmen wird einer Person, die den Demonstrierenden von vorherigen Gegenprotesten bekannt war, das Handy aus der Hand geschlagen. Im Anschluss wird diese Person von zwei Männern zu Boden gerissen, ehe die Polizei einschreitet.
Ein Vater kommt mit seinem Sohn nach einer Silvesterfeier nach Hause. Vor dem Wohnhaus wird der Mann aus einer Gruppe heraus rassistisch beleidigt und mit einer Bierflasche bedroht. Der jugendliche Sohn kann die Situation nur deeskalieren, indem er die Polizei ruft.
Ein Mann wird auf offener Straße ohne konkreten Anlass von einem Mann beleidigt und als politischer Gegner markiert. Im Anschluss versucht der Angreifer dem Betroffenen mit der Faust ins Gesicht zu schlagen
Ein Mann bedroht und belästigt Menschen in seiner Nachbarschaft, die er als politische Gegner:innen wahrnimmt. Da dies über längeren Zeitraum geschieht, sind die Folgen für die Betroffenen schwerwiegend.
Vor einem Lokal wird ein Drohschreiben samt Nachbau eines sogenannten Molotow-Cocktails gefunden. Es trägt die gleiche Signatur wie mehrere Schreiben, die in den Wochen zuvor an verschiedenen Stellen im Stadtviertel gefunden wurden.
Ein Mann wird von seinem Nachbarn rassistisch beleidigt und bedroht. Als der Mann ihn zur Rede stellen will sticht der Nachbar mit einem Messer zu und verletzt den Betroffenen.
An eine Unterkunft für Geflüchtete aus der Ukraine werden über Nacht zwei Hakenkreuze gemalt.
Eine Gruppe von über zehn Personen greift gemeinschaftlich aus rassistischen Motiven zwei Männer an, nachdem sie diese vorher verbal beleidigt haben.
Nach dem Einsteigen in die Straßenbahn wird ein Mann von zwei Personen rassistisch beleidigt. Als er Aussteigen möchte wiederholen die beiden Männer die Beleidigungen und greifen den Betroffenen dann körperlich an. Sie werfen auch eine Bierflasche, die eine unbeteiligte Person am Hals trifft. Der Betroffene muss nach dem Angriff im Krankenhaus behandelt werden.
Ein Mann wird rassistisch beleidigt und mit dem Tode bedroht. Anschließend würgt der Angreifer den Betroffenen mit beiden Händen und wiederholt dabei seine Todesdrohung, lässt dann jedoch ab.
Ein Mann wird von einer Person auf der Straße rassistisch beleidigt und anschließend gestoßen, so dass der Betroffene sich verletzt.
Aus einer größeren Gruppe von zehn bis zwölf Personen heraus werden drei Menschen angegriffen, die von den Angreifern als politische Gegner:innen wahrgenommen werden. Eine Person wird dabei verletzt.
Einem Mann wird der Zugang zur Demonstration anlässlich des Christopher Street Days verwehrt. Daraufhin beleidigt er Teilnehmende der Demo rassistisch und attackiert Ordnungskräfte.
Beim Fußballspielen fängt ein junger Erwachsener Streit mit einem Jugendlichen an. Er beleidigt ihn rassistisch und wirft ihn zu Boden. Der Betroffene bricht sich dabei den Arm.
Eine Gruppe von vier Männern schlägt einen Passanten aus rassistischen Motiven zusammen.
Am Rande einer Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen werden zwei Frauen von mehreren Tätern beleidigt, bedrängt und mit einer Vergewaltigung bedroht.
Erneut kommt es ihm Rahmen einer nicht angemeldeten Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen zu einem Übergriff auf Gegenprotestierende.
Im Rahmen einer Demo gegen die Corona-Maßnahmen wird ein Mann, der am Rand seinen Protest äußert, von einer Gruppe angegriffen und zu Boden geschlagen.
Ein junger Mann wird in der Straßenbahn kontrolliert. Als er sein Ticket nicht sofort zeigt, greifen die Kontrolleur:innen ihm in seine Jackentasche, halten ihn bis zur Endhaltestelle in der Straßenbahn fest und nehmen ihn in einen Würgegriff, nachdem die anderen Fahrgäste die Bahn verlassen haben.
Weil eine Frau mit ihrem Fahrrad auf dem Gehweg fährt, wird sie von einem Mann rassistisch beleidigt, vom Fahrrad gezogen und mit Pfefferspray besprüht.
Zwei Kinder werden von zwei erwachsenen Männern rassistisch beleidigt. Ein Kind wird gewürgt und geschubst, sodass es sich am Ellenbogen verletzt. Am Boden liegend wird nach dem Kind getreten.
Eine Frau, die mit ihrer Tochter vom Einkaufen kommt, wird kurz vor ihrem Wohnhaus leicht von einem Auto angefahren. Es kommt zu einem Streit, bei dem die beiden von der Fahrerin und ihrem Begleiter mehrfach rassistisch beleidigt werden. Im weiteren Verlauf wird die Tochter mit heißem Kaffee bespritzt und erhält Schläge in den Rücken. Beim Versuch, ihr das Kopftuch herunter zu reißen, wird sie außerdem im Gesicht verletzt. Die Familie wurde von den beiden Personen in der Vergangenheit bereits mehrfach rassistisch beleidigt.
Wenige Wochen nach der Eröffnung wird ein Geschäft mit homofeindlichen Sprüchen markiert, die an die beiden Inhaber gerichtet sind. Außerdem wird das Schloss der Eingangstür mit Sekundenkleber versiegelt.
Ein Mann wird von einem Unbekannten rassistisch beleidigt und ins Gesicht geschlagen. Sein Handy geht bei dem Angriff kaputt.
Zwei Mitglieder der Partei Die Linke hängen Wahlkampfplakate auf, als ein Mann erscheint. Er reißt die Plakate wieder herunter, beleidigt die beiden und bedroht sie. Dann versucht er einen der beiden anzugreifen, unterlässt es aber dann, als er merkt, dass die Polizei bereits verständigt wird.
Der Mann, der sich selbst als AfD Anhänger bezeichnet, hatte am gleichen Ort schon einmal Personen beschimpft, die Wahlkampfplakate derselben Partei aufhängen wollten.
Drei Frauen werden aus einer Gruppe heraus rassistisch beleidigt und mit einer Flasche beworfen. Mindestens eine der Betroffenen wird dabei verletzt.
Ein älterer Herr wird, als er Flyer einer demokratischen Partei in einen Briefkasten werfen möchte, beleidigt und angegriffen. Er bleibt zum Glück unverletzt.
Ein Mann sitzt abends auf einer Parkbank. In seiner Nähe sitzen drei Männer und trinken Bier. Einer der drei kommt auf ihn zu, beschimpft ihn und tritt ihm gegen den Fuß. Dann fordert er ihn auf, zu verschwinden. Als der Betroffene nach einiger Zeit gehen will, kommt der Mann erneut auf ihn zu und schlägt mit einer Flasche in Richtung seines Kopfes. Der Betroffene kann den Schlag mit dem Arm abwehren, trägt dabei aber einen Knochenbruch davon. Er muss stationär behandelt werden.
Ein Mann wartet mit zwei Begleitern auf einen Bus, als ein offensichtlich Angetrunkener auf ihn zukommt und anfängt ihn rassistisch zu beleidigen. Als der Betroffene ihn auffordert, ruhig zu bleiben, erhält er einen Schlag ins Gesicht. Benommen versucht der Betroffene den Angreifer aus Abstand zu halten, als eine weitere Person erscheint und ihn ebenfalls angreift. Dabei wird ihm mit dem Knie ins Gesicht getreten, so dass er zahlreiche Verletzungen davon trägt. Seine beiden Begleiter versuchen ihm beizustehen und rufen schließlich die Polizei Daraufhin fliehen die beiden Angreifer.
Ein Mädchen wartet auf einen Bus, als eine Frau auf sie zukommt. Sie beschimpft sie und beleidigt sie rassistisch. Dann schubst sie sie gegen die Haltestelle. Zeug:innen greifen ein und verhindern so den weiteren Angriff.
Drei junge Männer werden in einer Straßenbahn aus einer größeren Personengruppe heraus rassistisch beleidigt. Wenig später wird einer von ihnen gewürgt. Als ihm einer seiner Begleiter zur Hilfe kommen will, wird dieser Geschlagen, auch als er bereits am Boden liegt. Der dritte Betroffene wird beiseite geschubst, als er helfen will.
Eine Frau ist mit ihrem kleinen Kind auf dem Heimweg, als sie von einer Passantin angesprochen und rassistisch beleidigt wird. Sie wird bis zu ihrer Haustür von der Frau verfolgt und vor dem Haus von ihr geschlagen.
Zwei junge Frauen pöbeln in einem Bus Mitreisende an. Als der Busfahrer sie deshalb an einer Haltestelle aus dem Bus wirft, steigt auch eine weitere Frau aus. Diese Frau wird von den beiden rassistisch beleidigt und angegriffen. Die Betroffene trägt Verletzungen davon.
Ein Mann wird von einer Person, die neonazistische Parolen ruft, beleidigt und bedroht. Als der Betroffene schließlich die Bahn verlässt, wird er von dem Rechten verfolgt. Dieser spuckt ihm ins Gesicht und bedrängt ihn. Um sich zu verteidigen, bringt der Betroffene den Angreifer zu Boden und will sich dann entfernen. Erneut wird er verfolgt und von hinten angesprungen. Dann erhält er einen Schlag gegen den Kopf.
Drei junge Männer und eine junge Frau werden aus einer größeren Personengruppe heraus rassistisch beleidigt und aufgefordert, das Land zu verlassen. Als sie erklären wollen, dass sie nicht in ihr Geburtsland zurückkehren können, werden sie angegriffen. Die Betroffenen werden jeweils von mehreren Personen geschlagen und getreten. Alle vier tragen Verletzungen davon. Einer von ihnen muss deshalb ambulant behandelt werden.
Ein schwarzer Mann sitzt auf einer Parkbank, als er von einem anderen mit einer Flasche beworfen wird. Die Falsche verfehlt ihn glücklicherweise, so dass er unverletzt bleibt. Anschließend zeigt der Angreifer mehrfach den sogenannten „Hitlergruß“ in Richtung des Betroffenen. Dann droht er ihm mit einer eindeutigen Geste, dass er ihm die Kehle durchschneiden werde.
Eine Gruppe von sechs Personen zieht nachts durch die Straßen und skandiert neonazistische Parolen. Dabei greifen sie mindestens eine Person an, die ihnen begegnet.
An einem Imbiss beschimpft ein Mann die Angestellten lauthals. Dann schlägt er auf einen von ihnen ein. Der Betroffene erleidet Prellungen und Nasenbluten.
Ein Junge unterhält sich in einer Parkanlage mit einem anderen in Arabisch. Er wird aus einer Gruppe Jugendlicher heraus, aufgefordert deutsch zu sprechen und das Land zu verlassen. Daraufhin kommt es zu einer verbalen Auseinandersetzung. Im Anschluss wird der Junge angegriffen. Am Boden liegend, erhält er Tritte ins Gesicht.
Zwei junge Männer werden auf einem S- Bahnhof von mehreren angetrunkenen Personen rassistisch beleidigt und am Weitergehen gehindert. Als sie versuchen, sich den Weg frei zu machen, werden sie angegriffen. Beide erhalten mehrere Schläge. Die Bundespolizei nimmt Ermittlungen auf.
Ein Mann wartet mit seinem kleinen Sohn vor einem Supermarkt, als ein Transporter an ihnen vorbei fährt. Der Fahrer legt den Rückwärtsgang ein und fährt schnell auf die beiden zu, die sich gerade noch rechtzeitig in Sicherheit bringen können. Als er den Fahrer darauf anspricht, wird er von diesem rassistisch beleidigt und bedroht.
Ein junger Mann wird von mehreren Personen rassistisch beschimpft und anschließend angegriffen. Er trägt Verletzungen am Kopf davon.