3. Februar 2023 - Stralsund (Vorpommern-Rügen)
In einem Freizeittreff schlägt eine junge Frau auf einen Bekannten ein und brüllt anschließend neonazistische Parolen. Im Anschluss bedroht sie eine Mitarbeiterin des Treffs am Telefon.
- Quelle: Polizei
In einem Freizeittreff schlägt eine junge Frau auf einen Bekannten ein und brüllt anschließend neonazistische Parolen. Im Anschluss bedroht sie eine Mitarbeiterin des Treffs am Telefon.
Ein Gewerbetreibender erteilt Gästen Hausverbot, dem diese aber nicht nachkommen. Stattdessen beleidigen sie den Betroffenen rassistisch und schlagen auf ihn ein.
vom 27. Januar 2023 in Kategorie: Pressemitteilung
Eine von einem rassistischen Mob gekaperte Einwohner:innenversammlung am vergangenen Mittwoch im vorpommerschen Loitz und gestern der Versuch eines rassistischen Aufmarsches, die Kreistagssitzung in Grevesmühlen zu stürmen, machen aktuell bundesweit Schlagzeilen. Die Beratungsstelle für Betroffene rechter
Ein Mann wird durch das Fenster seines Autos an einer Kreuzung von zwei Männern angegriffen und rassistisch beleidigt.
Ein junger Mann tritt seiner schwangeren Bekannten in den Bauch, beleidigt sie rassistisch und droht ihr an, das ungeborene Kind zu verletzen.
In einer provisorischen Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete in einer ehemaligen Grundschule wird in der Nacht eine Fensterscheibe und eine Glastür mit einem Metallrohr eingeschlagen.
Wenige Tage später übermittelt ein örtlicher Unternehmer eine Petition mit Forderungen für die „innere Ordnung und Sicherheit“ an die Gemeinde. Unter anderem fordern die Unterzeichner:innen die Zugangswege zur Unterkunft zu sperren und drohen in einem Ultimatum, andernfalls eine Bürgerwehr einzusetzen. Ein gezielt gestreutes Gerücht, ein junges Mädchen wäre von einem „Menschen mit Migrationshintergrund“ am Arm gezogen und bedrängt worden, heizt die Stimmung zusätzlich an.
Auf einer in Folge von der Gemeinde und dem Landkreis einberufenen Einwohner:innenversammlung dominiert eine rassistische und volksverhetzende Stimmung. Es werden öffentlich extrem rassistische und auch NS-verherrlichende Positionen vertreten. Nur in einem Fall wird wegen Volksverhetzung ermittelt. Für die Geflüchteten wird die bedrohliche Stimmung immer spürbarer. Zum Schutz wird ihr Ausgang sowie ihr Bewegungsspielraum stark reglementiert. Besuch dürfen sie nur von Amtspersonen empfangen. Viele der Bewohner:innen fühlen sich wie in einem Gefängnis.
Ein junger Mann wird von einer Person rassistisch beleidigt, geschubst und gewürgt.
Eine Journalistin wird bei der Berichterstattung über eine der sogenannten Montagsdemonstrationen in Waren von zwei bekannten Neonazis bedroht und bedrängt.
Eine Gruppe nichtrechter Jugendlicher wird von einer größeren Gruppe Neonazis, die teilweise vermummt sind, angegriffen. Einer der Betroffenen erhält so einen heftigen Schlag ins Gesicht, dass er zu Boden geht und mehrere Minuten bewusstlos ist. Er muss im Anschluss stationär im Krankenhaus behandelt werden. Einzelne aus der Gruppe waren auch zuvor schon von Neonazis bedroht und beleidigt worden.
Ein Vater kommt mit seinem Sohn nach einer Silvesterfeier nach Hause. Vor dem Wohnhaus wird der Mann aus einer Gruppe heraus rassistisch beleidigt und mit einer Bierflasche bedroht. Der jugendliche Sohn kann die Situation nur deeskalieren, indem er die Polizei ruft.