28. Dezember 2025 - Demmin (Mecklenburgische Seenplatte)
Auf einem Spielplatz packt eine unbekannte Frau den Vater von vier spielenden Kindern am Hals und würgt ihn. Dabei beleidigt sie ihn und die Kinder rassistisch.
Am selben Tag wird eines der vier Kinder auf demselben Spielplatz von einem unbekannten Mann angegriffen. Der Mann zieht das Kind vom Klettergerüst, schlägt es ins Gesicht und beleidigt es rassistisch. Er soll ein Verwandter der Frau sein.
30. November 2025 - Neubrandenburg (Mecklenburgische Seenplatte)
Eine Frau reinigt im Gedenken an jüdische Neubrandenburger:innen, die im Nationalsozialismus ermordet wurden in der Innenstadt sogenannte Stolpersteine. Nachdem sie fertig ist, bemerkt sie drei augenscheinlich rechte Jugendliche, die auf die Steine treten, sie bespucken und sich antisemitisch äußern. Als sie einschreitet, attackiert sie einer der Jugendlichen und stößt sie gegen ein Auto. Trotz mehrerer Passant:innen in Sichtweite und ihrer Hilferufe erhält sie keine Unterstützung. Auch der Fahrer des Autos steigt wortlos ein und fährt davon. Schließlich kann sich die Frau in der Nähe zweier Frauen in Sicherheit bringen.
7. März 2025 - Anklam (Vorpommern-Greifswald)
Eine 15-jährige Schülerin wird auf dem Weg zur Schule und an der Bushaltestelle regelmäßig von einer Gruppe rechter Jugendlicher und Männer verbal belästigt und bedroht.
7. März 2025 - Anklam (Vorpommern-Greifswald)
Zwei Frauen verteilen im Auftrag der Linkspartei Frauentagskarten in Briefkästen. Kurz darauf verfolgt sie eine Gruppe von 10- bis 14-Jährigen. Einige der Jugendlichen schießen mit Bällen auf die inzwischen auf einer Bank sitzenden Frauen, beleidigen, beschimpfen und bedrohen sie massiv. Dabei skandiert die Gruppe nationalsozialistische Parolen. Anschließend entfernen die Jugendlichen die Frauentagskarten aus den Briefkästen.
5. März 2025 - Neubrandenburg (Mecklenburgische Seenplatte)
Ein Junge wird von zwei Mitschülerinnen beschuldigt, ein Handy beschädigt zu haben. Im Vorfeld kommt es bereits zu rassistisch konnotiertem Mobbing gegen ihn. Auf dem Nachhauseweg greift ihn ein älterer Schüler aus der Gruppe der beiden Mädchen an. Als die Großmutter des Jungen interveniert, wird sie von der Gruppe beleidigt.
1. März 2025 - Greifswald (Vorpommern-Greifswald)
Ein Mann befindet sich auf einem Parkplatz, als ein Angreifer ihm gegen den Kopf stößt. Der Mann fällt zu Boden, und der Täter schlägt weiter auf ihn ein. Dabei beleidigt er den Betroffenen rassistisch und sexistisch.
26. Februar 2025 - Demmin (Mecklenburgische Seenplatte)
Abends wird eine Frau von drei Jugendlichen angesprochen. Als sie deutlich macht, dass sie kein Deutsch versteht, hält ihr einer der Jugendlichen ein Messer an den Hals und verletzt sie.
25. Januar 2025 - Neubrandenburg (Mecklenburgische Seenplatte)
Die betroffene Person wird beim Aufhängen von Wahlplakaten von drei 12 bis 14-jährigen Mädchen beleidigt und bedroht. Die Mädchen zerstören einige Wahlplakate, gehen auf Person los und verletzen sie mit einer Glasflasche.
25. Januar 2025 - Greifswald (Vorpommern-Greifswald)
Im Zug von Stralsund nach Greifswald befinden sich unter anderem etwa 100 Fußballfans des FC Hansa Rostock. Aus dieser Gruppe heraus werden zwei 19-jährige afghanische Männer zunächst verbal attackiert.
Im weiteren Verlauf kommt es zum Angriff von mindestens einem Hansa-Fan auf die beiden 19-Jährigen. Die alarmierte Polizei verlegt daraufhin 27 Funkstreifenwagen zum Hauptbahnhof Greifswald und hält den Regionalexpress vorübergehend am Gleis fest.
Während der polizeilichen Maßnahmen singen Hansa-Fans am Bahnsteig ein in rechten Kreisen verbreitetes rassistisches Lied.
23. Januar 2025 - Greifswald (Vorpommern-Greifswald)
Eine Gruppe aus Kindern, Jugendlichen sowie einem 18-jährigen Mann nähert sich zunächst scheinbar interessiert einem SPD-Wahlstand. Kurz darauf beginnen mehrere Personen aus der Gruppe, den Stand mit etwa sechs bis zehn rohen Eiern zu bewerfen.
Zwei Männer, darunter ein Besucher des Wahlstandes, werden von den rohen Eiern getroffen. Der 18-jährige Angreifer zeigt zudem den Hitlergruß und äußert sich NS-verherrlichend.