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29. März 2008 - Bad Doberan (Landkreis Rostock)

Eine Gruppe von Rechten stört eine Informationsveranstaltung im Begegnungszentrum Kornhaus zum Thema “Die NPD und ihr Umfeld”. Zunächst versuchen die Rechten in den Veranstaltungsraum zu gelangen. Mit Hilfe der alarmierten Polizei gelingt es den Veranstaltern jedoch ihr Hausrecht durchzusetzen. Anschließend stehen die Rechten vor dem Gebäude, fotografieren Besucher und Referenten der Veranstaltung und lassen sie nur widerwillig passieren, ohne daß die anwesenden Polizisten aktiv werden. In der Gruppe der Störer befindet sich auch David Petereit, Wahlkreismitarbeiter des Rostocker NPD Landtagsabgeordneten Birger Lüssow.

  • Quelle: LOBBI

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19. März 2008 - Boizenburg (Ludwigslust-Parchim)

Ein vierzehnjähriger Jugendlicher wird von drei Rechten beschimpft und geschlagen. Anschließend rauben die Angreifer seine Stiefel. Der Betroffene wurde bereits im Januar angegriffen und verletzt.

  • Quelle: LOBBI

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18. März 2008 - Rostock (Rostock)

Nach einem Lehrgang des Handwerkerbildungszentrum kommt es im Internat zunächst zu verbalen Auseinandersetzungen, weil rechte Lehrlinge andere Teilnehmer aufgrund ihres Outfits als „Zigeuner-Pack“ und „Zecken“ beschimpfen. In den Abendstunden bedrohen dann erneut Rechte fünf Angehörige der Punkszene vor einem Supermarkt in der Südstadt. Aus der etwa 20köpfigen Gruppe fallen „Sieg Heil“ Rufe und „Euch müsste man vergasen!“. Als die bedrohten Jugendlichen flüchten, werden sie weiter verfolgt. Mindestens ein Betroffener erhält Faustschläge ins Gesicht und am Boden liegend Fußtritte am ganzen Körper. Der 18jährige trägt eine Platzwunde am Auge, Schwellungen, Hämatome und Abschürfungen davon, die im Krankenhaus behandelt werden müssen.

  • Quelle: LOBBI

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15. März 2008 - Neustrelitz (Mecklenburgische Seenplatte)

Nach einem Aufmarsch der NPD und der Mecklenburgischen Aktionsfront wird ein Libanese zunächst von drei Mädchen angespuckt und dann von ihren jugendlichen Begleitern unter “Ausländer raus”-Rufen verfolgt. Er bittet die Rechten, ihn in Ruhe zu lassen und wehrt sich gegen körperliche Angriffe, woraufhin diese ihn mit einer Flasche bewerfen. Als der Betroffene die Polizei telefonisch um Hilfe bittet, folgen weitere Flaschen- und Steinwürfe. Erst als eine Frau, welche die Situation von einem Fenster aus beobachtet hatte, hinzukommt, lassen die Täter von dem Asylbewerber ab. Dieselben Täter stoßen am gleichen Tag auf dem jüdischen Friedhof der Stadt Grabsteine um und reißen das Eingangstor aus den Angeln.

  • Quelle: LOBBI

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3. März 2008 - Güstrow (Landkreis Rostock)

Das Amtsgericht Güstrow verurteilt sechs junge Männer wegen Landfriedensbruch. Vier von ihnen erhalten Haftstrafen, die anderen drei werden verwarnt. Sie hatten sich an dem Mob beteiligt, der in der Nacht vom 25. zum 26. August 2007 in der Kleinstadt Bützow wütete und u.a. den Imbiss eines Pakistaners angriff und einen türkischen Gewerbetreibenden schlug.

  • Quelle: Ostseezeitung u.a., LOBBI

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Haftstrafe für rechten Schläger bestätigt

vom 1. März 2008 in Kategorie: Artikel

Das Landgericht Schwerin bestätigte am 3. Februar die einjährige Freiheitsstrafe für den 23-jährigen Maik R. wegen gefährlicher Körperverletzung. Das Amtsgericht Wismar sah es bereits im September 2007 als erwiesen an, dass der vorbestrafte Rechte am 1. März 2007 einen sudanesischen Studenten rassistisch beschimpft und angegriffen hatte. Zu diesem Zeitpunkt befand er sich auf Hafturlaub.

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Rassistische Motive ausgeblendet

vom 1. März 2008 in Kategorie: Artikel

Am 3. März 2008 wurden vor dem Güstrower Amtsgericht vier Angeklagte wegen gemeinschaftlichen Landfriedensbruchs zu Haft- und Bewährungsstrafen verurteilt. Zwei Täter kamen mit Verwarnungen davon. Die stadtbekannten Rechten hatten Ende August 2007 während der Bützower Gänsemarkttage in einem randalierenden Mob Stände aufgebrochen, einen Döner-Imbiss angegriffen und einen Türken geschlagen.

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Nicht mehr auf der Tagesordnung

vom 1. März 2008 in Kategorie: Artikel

Viel öffentliche Beachtung fand der Plan der Justizministerinnen von Sachsen-Anhalt, Brandenburg und später auch von Amtskollegin Uta-Maria Kuder aus Mecklenburg-Vorpommern, die Strafen für rechte Gewalttäter zu verschärfen. Jetzt ist es still um das Vorhaben geworden.

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Rechte Gewalt in den “Frontstädten”

vom 1. März 2008 in Kategorie: Artikel

Im Rückblick auf das Jahr 2007 bestätigt sich, was die BeraterInnen der LOBBI in ihrer Arbeit schon seit längerem beobachten: Mit Gewalt versucht die rechte Szene ihre Territorien abzustecken und baut gleichzeitig ihre Infrastruktur aus. Aktuelle Beispiele: die Städte Wismar und Rostock

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Feindbild alternative Jugendkultur

vom 1. März 2008 in Kategorie: Artikel

Jugendliche, die sich für ihre Interessen stark machen und selbstverwaltete, alternative Treffpunkte betreiben, sind zentrale Akteure im Kampf gegen Rechts. Immer wieder zeigt sich, dass es gerade in Städten mit einer lebendigen und attraktiven nicht-rechten Jugendkultur möglich ist, rechte Dominanz in den Jugendkulturen zu verhindern oder zurückzudrängen. Das haben auch NPD und Kameradschaften in Mecklenburg-Vorpommern erkannt.

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